(Text von Izzy)
Schnelltests kennen auch die meisten nicht-Covid-safen Menschen aus den ersten Jahren der Pandemie. Mit einem Abstrich, der im Rachen oder nasopharyngeal (ganz hinten in der Nase, wo man wieder auf den Rachen trifft) durchgeführt wird, hat man eine gute Chance, eine Covid-Infektion bei der getesteten Person (z.B. sich selbst oder einer Person, die man jetzt treffen möchte) zu erkennen.
Schnelltests erkennen eine Covid-Infektion bei der getesteten Person mit weniger Zuverlässigkeit als ein PCR-/Pluslife-Test. Sie sind allerdings immer eine gute Idee, wenn die Alternative gar kein Test ist. Schnelltests erkennen Covid-Infektionen ziemlich bis sehr gut.
Falls ihr die finanziellen Mittel für teurere Tests habt, findet ihr hier mehr zu Pluslife-Tests: https://covidsafer.de/?p=161.

Nachteile von Schnelltests
- erkennen nur ca. 95-99 Prozent aller Infektionen, wenn die Viruslast noch nicht hoch ist (s. Studien-Link unten), evtl. weniger
- Kontakte könnten also während einem langen Treffen doch noch infektiös werden oder die schon ausreichende Viruslast wird evtl. nicht erkannt
- wir wissen auch persönlich von erfolgten Ansteckungen nach einem negativen Schnelltest in unserem Umfeld
Vorteile von Schnelltests
- günstig
- für viele Menschen damit eher für jedes Treffen zu kaufen / täglich wiederholbar als PCR-/Pluslife-Tests
- und damit im Endeffekt sicherer als z.B. bei einer Woche lang Besuch mit gemeinsamen Risiken aus Kostengründen nur an Tag 1 mit Pluslife-PCR zu testen und dann gar nicht mehr
- können bis zu 95-99 Prozent aller Infektionen erkennen
- sind gut geeignet, wenn wir Personen treffen, die genau so Covid-safe sind wie wir selbst und wir nur eine Art „Schulterblick“ machen wollen, eine Infektion der anderen Person aber für extrem unwahrscheinlich halten
- brauchen nur 15 Minuten bis zum Ergebnis und sind damit evtl. akzeptierter bei unsicheren Kontakten (was gut passt, wenn für uns das höhere Restrisiko als bei einem PCR in der Situation passt)
Wie gut erkennen Schnelltests Covid-Infektionen?
Die letzten Tests der Effektivität von Schnelltests durch das Paul-Erich-Institut sind von 2022, allerdings konnte 2024 ein Teil der Daten erneut gemessen werden. So ausführliche Daten werden vermutlich nicht noch einmal erhoben werden, da die Relevanz von Covid-Forschung nicht mehr von der Wissenschaft (bzw. ihrer Finanzierung) anerkannt wird.
Die Daten zur Sensibilität von Covid-Schnelltests werden übersichtlich in zum Beispiel diesem MDR-Artikel dargestellt: https://www.mdr.de/wissen/medizin-gesundheit/corona-covid-neunzehn-antigen-schnelltests-fuer-zuhause-vergleich-zuverlaessigkeit-104.html
Generell gilt:
- Schnelltests erreichen nicht ansatzweise die Zuverlässigkeit von PCR-Tests, sind aber ein gutes Werkzeug, wenn PCR-/Pluslife-Tests nicht gemacht werden können
- Schnelltests erkennen sehr viele Infektionen mit hoher Viruslast und viele mit niedriger Viruslast
- die besten Covid-Schnelltests sind laut der PEI-Studie von Longsee (25 € / 25 Tests): https://altruan.de/products/longsee und von Citest (60 € / 20 Tests, gibt es manchmal noch bei dm): https://www.shop-apotheke.com/sanitaetshaus/upmW4E2HM/
Bild: Foto von Roman Wimmers auf Unsplash
Wir können für nichts garantieren, insbesondere dafür, dass ihr euch nicht mit Covid-19 ansteckt, wenn ihr den stärksten unserer Empfehlungen zu 100 Prozent folgt.